Titel:
Hausvieh-Arzeneybuch für Viehärzte ; Erster Theil - Von dem Hornvieh und den Pferden
Personen:
Giesecken, J. C. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN685787974/292/
276 Ueber die beste Behandlung
ter 8 Pfund gerechnet. Zu jedem Futter thun sie
24 Loch Buchweitzenmehl und 4 Loth Kochßalz. Sie
legen diese 8 Pfund gelbe Rüben nicht auf eins
mal dem Pferde vor, sondern vertheilen sie in 2
oder z Theile mit etwas Heu zwischen jeder Por
tion, wie man überhaupt alle Pferde füttern sollte.
Das Salz unter den gelben Rüben macht, daß die
Pferde gern Heu fressen und nicht so viel trinken,
als wenn man sie mit Hafer füttert. Dies Futter
erhält den Pferden einen guten Athem, giebt Kraft
und Starke, und ist fast so wohlfeil als Hafer.
Das Abnehmen der Pferde ereignet sich öfters
ohne eine sichtbare Ursache; das Pferd wird schwach
und matt, und seine Haut wird rauh, verliert sein
Fleisch, bis es zu sterben droht und ohne Hofnung
ist. Zn diesem Falle muß man in- Zeilen 6 Pfund
Weitzenmehl, 4 Loth zerstoßenen Anissamen, i|
Loth Fcldkümmel, ein und ein halbes Quentchen
wilden Safransaamen, z Loth Fünum qräcum, 4
Loth Schwefelblumen, 6 Loth Vievernpulver, 1
Quentchen Safran, 'ein und ein halbes Quentchen
zu Pulver gestoßene Cochenill zusammenmischen, und
i Nösel Banmöhl, Pfund Honig und2 Quart
weissen Wein hinzuthun, daraus mit den Händen
einen Teig machen; ist dieser zu hart, so gießet man
noch ein wenig Wasser hinzu, ist er zu weich, so streuet
man noch Weitzenmehl darunter. Wenn dieses
wohl durch einander gearbeitet ist, so macht man
.Km

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