Titel:
Hausvieh-Arzeneybuch für Viehärzte ; Erster Theil - Von dem Hornvieh und den Pferden
Personen:
Giesecken, J. C. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN685787974/293/
Kugeln daraus von der Größe einer Mannshand,
und giebt dem Pferde alle Morgen und Abend eine
in dem Wasser, welches es trinkt. Dieses Was
ser muß kalt seyn, und wenn das Pferd saufen will,
so wird ihm kein anderes gegeben; hat es erst
einmal davon getrunken, so wird cs dieses Wasser
allen übrigen vorziehen, in z Wochen kurirr seyn,
sein bestes Ansehn, Fleisch und Muth wiedererhal/
te»; doch wird dazu erfodert, daß das Pferd wäh
rend der Kurgutes Futter bekomme, gelinde Bewe
gung habe, aber niemals ermüdet werde und daß
es rein und trocken liege.
Außerdem will ich hier noch bemerken, daß
viele englische Zagdpferde beständig aut Gras wei
den, selbst im Winter, und daß ihnen blos offene
Stallungen gebauet sind, wo sie gegen die rauhe Wit
terung Schuh finden können. Dabey sind sie sehr
gesund und brauchen bey ihren Strapazen nur ein
oder zwey Futter Hafer. An der Temse weiden
alle Pferde beständig aufSalzmarschen voll Klee, die,
weil sie zu leichten Boden und viel Sand haben,
beständig trocken sind. Kalter Lehmboden und stark
gedüngte Wiesen, schaden den Pferden sehr. Bey
gesunder Weide und vernünftiger Mäßigung der
Arbeit, sind alle Herzsrärkungspillen und die mei
sten Vorbauungspuryanzen überflüßig. Ausser ge
sunden Hafer und Klee, ist der Hafer der Gerste
vorzuziehen und besonders solcher, der in nördlichen
S z Läm

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