Titel:
Hausvieh-Arzeneybuch für Viehärzte ; Erster Theil - Von dem Hornvieh und den Pferden
Personen:
Giesecken, J. C. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN685787974/295/
Latwerge ihm geben; man nimmt zu derselben:
Wachholderbccren, Galgantwurzcl, Angelikawur-
zel, weiße Bibcrnellwurzel, Eberwurzel, röche
Enzianwurzel, gebranntes Hirschhorn, von jedem
5- Pfund, machet mit einer hinlänglichen Menge
geläuterten Honig eine Latwerge daraus, und giebt
davon dem kranken Pferde Morgens und Abends
2 Unzen mit einem hölzernen Kochlöffel auf die
Zunge. Ausserdem schmiert man es Morgens und
Abends, bis cs von der Krähe hergestellt ist, mit
einer Salbe von i|- Loch Grünspan, 4 Loth Ho
nig, 2 Loth schm st n Eßig, welche daraus unter be
ständigem Umrühren gekocht wird. Diese Salbe
trocknet dieS-chäden aus und widersteht der Fäul-
niß, heiler flüßige Mauken oder Rappen und ist
gegen schwammigtes und wildes Fleisch zu gebrau
chen. Will man die Krätze und Rauten damit hei
len, so muß man noch nachfolgende Stücke darun
ter mischen: gepulverten gebrannten Alaun, Bo
rax, Vitriol, von jedem 2 Loth, Baumöhl soviel
es nöthig ist, damit die Salbe nicht zu zähe noch
zu fiüßig werde. Ein anderes Mittel wider die
Rauke der Pferde und Hunde ist dieses: Man
nimmt i Quentchen Menschenfctt, 2 Lotst Gänse
fett, ; Loth ganzen Schwefel, 2 Loth Lorbeeren,
3 Pfund ungesalzene und ungewaschene Butter,
3 Pfund Leinöhl, | Pfund Baumöhl, f Loth
Quecksilber, zerläßt diese Species auf gelindem
Feuer, und lässet sie unter stetem Umrühren kalt
werden. Beym Abnehmen des Mondes wird das
S 4 Thier

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