Titel:
Sammlung von Abhandlungen für Thierärzte und Oekonomen ; Viertes Bändchen
Personen:
Viborg, Erik Nissen Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN72375263X/463/
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nur wenig über die innere Fläche der Scheibe hervor.
War die Gasark, die in die Glocke gebracht werden
seilte, leichter als die atmosphärische Lust, so wurde sie
durch die längste Röhre eingelassen und die schwächere
trat durch die kürzere Röhre hinaus. Sollte dagegen
kohlensaueres Gas in die Glocke gebracht werden, so
war das Verfahren umgekehrt. Zm ersten Falle drängte
die leichtere Gasart von oben die schwächere durch die
kurze Röhre hinaus, und im zweyten Falle hob das
kohlensauere Gas die leichtere Gasark bis zur Oeffnung
der langen Röhre.
So sinnreich dieses ganze Verfahren auch ist, so
entdeckt der Sachverständige doch mehrere Mängel,
denen abzuhelfen ist. Die Glocke soll auf diese Weise
allein durch den Kilt an der Scheibe festgehalten werden
und kann sich daher leicht lösen; auch kann der Kitt
leicht undichr werden, wenn die Gasart durch die er
höhte Temperatur, der sie in der Brutmaschine ausge
setzt wird, sich ausdehnt.
Eine mit kohlensauer» GaS angefüllte Glocke, mir
der Oeffnung unterwärts kehren, um sie auf die Schei
be zu bringen, ist auch nicht zweckmäßig, weil bas koh
lensauere Gas , das ein schwererer Körper ist als die
atmosphärische Luft, aus der Glocke treten muß, ihre
Aussetzung mag so augenblicklich geschehen, als sie wolle.
Die Eyer liegen bey jenem Verfahren ebenfalls auf. der
Metallscheibe, und diese als ein stacker Wärmeleiter,
muß ihnen zu viele Wärme mittheilen, wenn die Brut.
Maschine auch nur eine Temperatur von ; i Graden
hat. Will man die Gasark, naebdem das AuebrüreN
geschehen ist, probiren, so hak es Schivierigkeiten, die
F f 2 Körke

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