Titel:
Pferd-Arzneykunst
Personen:
Robertson, Dionysius Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN727112708/356/
Schweif in die Höhe, als ob es sehr hum
gerig wäre, hält diese Krankheit etliche
Tage an, so werden die Nerven so stets
als ein Knochen, und das Pferd so un
beweglich, als ob es int Grund angena
gelt wäre, wird eS zu einer Bewegung
gezwungen, so fället es, woferne man
nicht sehr vorsichtig ist, um, die Augen
stehen unbeweglich, der Hals ist steif
und angelaufen, und um Luft zu bekom
men, wird es bis an seinen Tod bestän
dig brausen und schnaufen. Wann die
se Zufälle lange anhalten, oder die Hülfs
mittel in etlichen Tagen keine Würkung
thun, so ist alle Hofnung vergeblich.
Es ist sehr rar, daß vollkommene Maul
sperre völlig könne abgeholfen werden,
doch will ich hier einige Mittel anzeigen,
welche vor sehr dienlich gefunden habe.
Wann das Pferd nicht mager, und von
einer starken Strappaze zurück gekom
men, so muß man ihm eine gute Portion
Bluc weglassen, widrigen Falls aber,
hierinnen sparsamer seyn; alle Z.Stun-
den müssen die Clystiere Cap. 5. p. 82.
wiederholet werden, um den Leib offen
zu hatten und die Schmerzen zu min
dern.

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