Titel:
Handbuch der Zoopharmakologie für Thierärzte ; Erster Theil
Personen:
Ratzeburg, Christian Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN734888430/73/
ZLopharmazieoderThierapothekertun,<.6i
oder auch einer scharfen Saure, verändert und in einen
lockern Zustande versetzt werden. Dies kann sowohl
auf dem trocknen als auf dem nassen Wege verrichtet
werden. Die Metalle werden dadurch auf eigenthüm
liche Weise verändert und verlieren Lurch Hinzutreten
des Sauerstoffs ihr metallisches Ansehen, daher man
diese Verkalkung, auch die Saurung, Oxidirung (Oxida-
tio) der Metalle nennt. Andere Körper, z. B, Kalk
erden, Magnesia u. s w. werden durch diese Operazion
von dem bei sich habenden Wasser oder Lust befreiet.
§- 56/
Das Verpuffen (Detonatio) unternimmt man
ustt salpeterfauren Salzen in Verbindung mit irgend ei
nem brennbaren Körper als Metalle, Kohlenstaub, Har
zen u. f. w., die durch Anzünden einer glühenden Kohle
plötzlich und mit Geräusch Feuer geben, wobei die flüch
tigen Theile fortgetrieben und zerstört werden, die Feuer
beständigen zurückbleiben, die ganze Masse in einen an
dern Zustand versetzt wird als sie vorher war, und nun
nach ihrer Bestimmung noch ferner behandelt wird. Da
hin gehört die Vermischung des Salpeters mit dem
Spießglanze zum schweißtreibenden S.pießglanz-
kalke oder zur Spießglanzleber, die Verbindung des
Salpeters mit Kohlen zum fixen oder feuerbeständigen
Salpeter u. s. w.
§. 67.
Das Rösten (Tostio)» das Verbrennen (Ustio)

Anschrift

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Hochschulbibliothek
Bünteweg 2
30559 Hannover
Kontakt

Tel.: +49 511 953-7100
Fax: +49 511 953-7119

E-Mail senden


Datenschutzerklärung

Partner

:
version: intranda viewer - a0c7c66