Titel:
Homöopathische Arzneimittellehre für Thierärzte
Personen:
Genzke, J. C. L. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN736083804/6/
vi Vorrede.
und mangelhaft sind und endlich als wirkliche Fiktionen
nachgewiesen werden können, so daß gerade der Zweck, sich
ihrer mit Sicherheit in den verschiedenen Krankheitsformen
zu bedienen, nur höchst unvollkommen erreicht wird. Der
Grund dieser großen Mangelhaftigkeit beruht hauptsächlich
auf den schlechten und getrübten Quellen, aus denen man
sich bemüht hat zu schöpfen, eine Behauptung, die ich in
vorliegendem Werke bei einer passenden Gelegenheit zu er
weisen und mit erfahrungsmäßigen Gründen zu belegen
nicht verfehlen werde. Schon wer sich im Allgemeinen von
der Unzuverlässigkeit der bisher als konstant angenommenen
Wirkungen der Arzneimittel überzeugen will, der wende
seinen prüfenden Blick auf die verschiedenen Arzneimittel
lehren, und die überall anzutreffenden Inkonsequenzen wer
den ihm den Standpunkt andeuten, von wo aus sie be
urtheilt werden müssen. Einen entsprechenden Reflex hievon
bilden die verschiedenen Pathologien und Therapien, worin
der eine Verfasser nach seiner individuellen Ansicht gegen
eine Krankheitsform Mittel indicirt hält, die wiederum von
einem andern für nachtheilig verschrieen werden, während
ein dritter, beider Verfahren tadelnd, das Uebel durch
ganz andere heterogene Waffen zu bekämpfen lehrt. Wer
da glaubt, daß ich hier aus unberufener Tadelsucht oder
Animosität spreche, kann sich leicht durch eigene Anschauung
von der Wahrheit meiner Aussagen überzeugen.

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