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Preisschriften über die Rindviehpest und ihre Cur
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nicht weiter ausbreiten könne. Seinerseits er
füllt er hiebey seine Pflicht vorkommen, wenn
er wegen des Verhaltens der Thiere gute
Rathschläge und VorbeuLUNgsmitkel er»
theilt und die Landes-Obrlgkeit auf diese oder
jene Mängel, Gebrechen und Fehler aufmerksam
macht.
§. 69.
Könnte die Landes-Öbrigkeit es gleich anfäng
lich dahin bringen, daß die Einwohner, welche noch
in gesunden, nicht abgesteckten Hausern und Oer-
tern wohnen, sich alles Umganges, aller Gemein
schaft mit den bereits angesteckten enthielten; so
würde auch in jedem Betrachte, die Rindviehpcst
gewiß nie weiter um sich greifen, sondern blos
auf eine sehr geringe Anzahl von Thieren sich be
schranken, wenn nämlich diese Krankheit nicht gan-
36 Dorfschaften befällt, und durch Gemeinhu
kungen, und ollgemöines schlechtes LZer»
h a l t e n, da selb st erzeugt worden wäre.
§. 70.
Dies ist ganz in der Wahrheit gegründet; ,'m
dem die neuern guten, aber auch befolgten
Obrigkeitlichen Anstalten zur Gnüge dar»
thun, daß der Rindviehpest gleich im Anfange des
Ausbruchs Einhalt gethan werden kann: und daß
die Tödtlichkeit nie eine sck ungeheure An
zahl von Thieren weggerafft hat, als es ehe
dem geschehen ist, wo man bey Nichtkenntmß
der Krankheit und aus Aberglauben bald alles ver
nachlässigte. BcynahsaIle Landergenießen Zeztdes
Glückes

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