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Preisschriften über die Rindviehpest und ihre Cur
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von dem Ausbrvche des Gifts und der Tödtlichkeit
desselben, gerettet worden sind. Wenigstens ist
als ausgemacht gewiß anzunehmen, daß des Giftes
weniger erzeugt wird, daß die auf diese Artver»
wahrten Thiere weit geringer in die Gefahr ge
rathen sind, und überhaupt, daß die Pest weil ge
linder gewüthet hat. Der Vorschlag scheint
zwar etwas grausam und harr, aber er
scheint es auch nur zu seyn, weil man einem weit
größeren Uebel, einer weit größer» allgemeinen
Tödtlichkeit dadurch vorbeugt. E.)
E.) Todtschiagen der ersten Thiere. Ei,
nen neuen Beweis von der Nützlichkeit des
TodtfchlagenS der ersten Thiere beym Eintritte
der Pest, giebt uns der Herr v. Rnobelsdorf in den
Jahrbüchern der preuß. Monarchie, Fcbr.
i8or, S. 99, welches er selbst bey feinem Vieh«
stamme unternommen. So wie er auch die Vieh,
assecuranz - Anstalten eifrigst anempfiehlt und
wünscht. —
§- 72.
Es stehet ja — wie man hier mit Zuverlässtg-
keit sagen kann — alles in dem Willen des
Menschen, und alles kann durch eine strenge
Ordnung, durch Pünktlichkeit in der Erfül
lung und durch regelmäßiges Verhalten be
zweckt, auch einige Vergütung bewirkt werden, oh
ne zu viele, zu lästige Kosten anzuhäufen, welche
noch mehr verringert werden könnten, wenn die in
Vorschlag gebrachten Kreis-Thierärzte ange
setzt würden.

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