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Preisschriften über die Rindviehpest und ihre Cur
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nsn jezr und dann zuträglicher und behaglicher seyn,
Wenn sie in Gefahr komnien VHN per Rindvjehpcst
heimgesucht zu werden.
§. 74.
Zu diesen Stallen und überhaupt auf den
Hosraum, wo das Rindvieh zuweilen des
Tages herausgelassen wird, darf Niemand
Fremdes in dieser Zeit, auch weder Katzen, noch
Hunde, noch Federvieh eingelassen, sondern
die Aussicht und Wartung der Thiere muß nur le
diglich solchen Personen übertragen werden,
von deren Treue und Pünktlichkeit man ver-
sichert ist, und die mit keinen verdächtigen
Personen in Vertrauen und Gemeinschaft leben.
Selbst die Ochsen, welche zum Zuge a u s w ä r t s ge.
braucht werden, und die man sonst bey dem andern
Rindviehs stehen hat, dürfen in einer solchen
Zeit nicht darinn geduld et werden, weil man
von ihrer Reinheit nicht völlig überzeugt seyn kann,
wenn man auch noch so große Vorsicht an
wendet.
§. 7?»
Alle Stalle muffen, wenn es nicht schon im
Gebrauche ist, wie es seyn sollte, täglich von allen
Unreinigkeiten befrept und der Mist muß
nie darinnen geduldet werden; noch weniger aber
Lars man gestatten, daß die Ställe naß und fau-
chi'gt sind, und daß das Vieh nicht trocken darin
nen steht. Auch das Einstreustroh ist hier in
Erwägung zu ziehen, weil auch dieses trocken und
reinlich seyn muß.

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