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Preisschriften über die Rindviehpest und ihre Cur
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such ;u schätzen weiß — anzuschaffen'? Wer leirek
wn bey der Eingabe? Wer besorgt die zweckmäßige
Verpflegung dabey?--- Die Erfahrung hat mich
und gewiß jeden andernThierarzt oft genug gelehrt,
daß selbst die Wohlhabenden Schwierigkeiten ma
chen, oft Bedenken kragen soviel auf Heilmittel zu
wenden, von deren Erfolge sie nicht überzeugt sind,
und von welchen ihnen auch der gelehrteste Thierarzt
—wenn er Wahrheit liebt—nichts Sicheres, oder
einen guten Ausgang vorherzusagen im Stande ist.
Überhaupt vermeide ich bey Anempfehlung der Heil
mittel diejenigen gern, welche, entweder bey geringer
Gabe nicht wirken, oder bey starker Gabe Schaden
anrichten, das'andleute fast allemal Fehler bege
hen. Won den Mitteln, die sie auö der Apothe
ke erholen müssen, erwartetest seiten gute Wir
kung, und um deswillen schränke ich mich so viel als
möglich blos auf solche ein, die gleichsam als Fü r
te rungs arten gereicht, Dienste leisten. Je
doch will ich auch der k o st b a r e n M i t r e l beyläufig
erwähnen, damit ein jeder nach seinem Gefallen, odeL
nach seinen Verhältnissen, davon Gebrauch machen
kann oder nicht»
§. 87-
Che ich weiter von den Heilmitteln rede, muß
ich wiederholen, daß das bey der Vorbauung vor
geschlagene Verhalten der Thiere im Verlaufe der
Krankheit selbst streng beobachtet werden, und daß
man die Gesunden von den Kranken gleich
trennen muß. Die Nahrungsmittel bleiben die
dorr angegebenen, wozu ich nur noch die Abkochun
gen von Leinsaamen, in Gestalt eines Breyes,

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