Titel:
Pflichten gegen die Thiere
Personen:
Zagler, J. J. Wikipedia
PURL:
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des Bruders unserer angebeteten Königin. Die Aufnahms-
Urkunden werden eben jetzt und sind schon größtentheikS vertheilt,
auf ihnen ist di« allerhöchste Genehmigung Sr. Maj.
des Königs erwähnt; daher kann jeder, der die Mißhandlung
eines Thieres verhindern will, mit vollem Vertrauen auf Ach
tung und Schutz seine Aufnahmskarte vorweisen.
Graf v. S e ins h eim.
10) 20. Dezember 1842. Berücksichtigung deS Leumunds
in Beziehung auf Thierqualerei bei AnfäßigmachungS-, Ver-
eheltchungS- uudConcessionS-Grsuchen. Nach einer Einleitung,
in der wörtliche Aeußerungen Sr. Maj. des König«, mehrerer
Stellen und Behörden und des hochw. Erzbisthums München-
Freysing angeführt wurden: Hieraus kann Jedermann entneh
men und auch den Ungebildetsten im Volke muß es einleuchten,
daß Grausamkeit gegen die Thiere der Religion und Moral,
dem allerhöchsten Willen Sr. Maj. des Königs, dem Willen
aller öffentlichen Be Hörden und den x olize il ich en Vor
schriften widerstreitet. Wer könnte es daher auch verkennen
oder widersprechen, daß es zum guten Leumunde eines
Menschen gehört, sich keiner unnöthigen Thierquälerei schuldig
gemacht zu haben ? Und da der Leumund bei Ansäßiqmachungs-,
Verehelichung«- und Eencessions-Gesuchen nach den deutlicher
Bestimmungen der Gesetze besonders zu berücksichtigen ist, so muß
auch unter mehrern im Uebrigen gleich qualifizirten Bewerbern
um eine Concession derjenige, der wegen Thierquälerei schon be
straft wurde oder in dieser Beziehung überhaupt übel ange
schrieben ist, hinter den andern Bewerbern zurück
gesetzt, auch bei Ansäßiqmachungen und Verehelichungen hier
auf Bedacht genommen werden. Ueberzeugt, daß alle königlichen
Polizeibehörden und Magistrate, und eben so alle Pfarrämter
und Gemeindevorsteher, so weit sie Zeugnisse ausgustellen oder
sonst einzuwirken haben, diesen Grundsatz befolgen werden, weil
er aus dem Obigen von selbst sich ergiebt, macht der unter
zeichnete Verein auf diese Ansicht der Sache hiemit auch öffentlich
aufmerksam. Er bittet Alle, die in ihrer Eigenschaft als Vor
stände, Führer, Meister, Dienstherrschaften, Familienhäoxter, Leh
rer und Erzieher u. dgl. «inen Einfluß äußern können» ihren
Untergebenen das Angeführte ans Herz- zu legen. Ganz beson
ders ist dieses auf Lohnkutschcr, Köche, Metzger, Wirthe und
andere dergleichen Gewerbe anwendbar, in deren Geschäft di»
Behandlung von Thieren vorzugsweise einschlägt,
11) 13. Jänner 1843. Der Ausschuß ist nach dem Resultat»
11'

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