Titel:
Pflichten gegen die Thiere
Personen:
Zagler, J. J. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN766145921/39/
Da also das Thier aus seiner natürlichen Bestimmung nicht
gezogen werden soll, so wäre es unrecht undunsinnig, wenn
man ihm ein Federbett, eine Kleidung, Leckerbissen, die
sogar der Mensch leicht entbehren könnte, geben würde,
und diejenigen, die dieß thun, handeln kn keinem Falle ver
nünftig. Diejenigen aber, die aus thörichtem Spotte sagen,
daß man jetzt bald den Thieren Federbett, Matrazen, Klei
dung, Leckerbissen rc. geben, sie, aufKissen gelagert, im Wagen
fahren müsse, beweisen großen Mangel an wahrer Bildung
und auch an Mitleid; siebeweisen und zeugen nichts anderes,
als ihren ungerechten Unwillen gegen die so erfreuliche Er
scheinung unserer Jett, daß man sich der armen Thiere
Immer mehr annimmt, daß man ihre vielen Leiden und
Qualen zu mindern oder ganz aufzuheben strebt, und daß
sich allmählig in alle» Ländern Vereine zu ihrem Schutze
bilden, Vereine, die ihre von den Regierungen gebilligten und
mit Wohlgefallen aufgenommenen Grundsätze mit Liebe, Elfer
und Uneigeunützigkeit zu verbreiten und zu befestigen suchen. —

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