Titel:
Die Luxushunde
Personen:
Wörz, E. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN779893913/41/
I. Die Vüchtung.
1. Zuchtprinzipien.
Zufolge wissenschaftlicher Untersuchungen hatte jeder
Weltteil ursprünglich seine eigene Urrasse von Hunden,
durch deren Paarung eine Anzahl neuer Rassen hervor
ging. die wiederum wie die Urrassen selbst infolge von
klimatischen Einflüssen und fortgesetzter Verwendung im
Dienste des Menschen verschiedene" Abweichungen ' vom
Charakter der Urrassen stellten. Durch fortgesetzte ziel
bewußte Eingriffe in die Paarung dieser Rassen und
Varietäten entstanden unsere heutigen Rassen, sei es nun.
daß der Mensch sich eine für bestimmte praktische Zwecke
brauchbare Rasse züchtete, oder daß er nur eine Spezialität
hervorbringen wollte. Wo der Berufszweck es nicht verbot,
suchte die Züchtung fast immer Abnormes zu produzieren,
sei es Haarreichtum (Schnürenpudel, Collie, Spitz. Pork-
shyre-Terrier, Malteser rc.), sei es imponierende Größe
(St. Bernhardshund. Wolfshund. Dogge. Mastiff), sei es
auffallende Länge im Verhältnis zur Höhe (Dachshund,
Skye- und Clydesdale-Terrier). sei es zierliche Klein
heit (Windspiel, Toy-Terrier), sei es Bevorzugung ge
wisser Körperteile, wie der Behänge (Bloodhound, King
Charles-, Blenheim- rc. Spaniel, Malteser) oder des Unter
kiefers (Mops), sei es Originalität in der Behaarung
(Pinscher).
Der erste Grundsatz der Züchtung ist: Was
dieEltern nicht haben, können sie ihren Nach
kommen nicht geben. Eigenschaften, welche einer
ganzen Tierart zukommen, vererben sich unter allen Um
ständen und sicher: die Jungen werden den Eltern ebenso

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