Titel:
Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern
Personen:
Flörke, Heinrich Gustav Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN782178006/118/
uns sich hoch in die Lüfte erhebende Eiche sich als
ein niedriger Strauch zeigt, sind auch die Pfer
de durch den Eindruck des kalten Kttma'ö ganz
klein, selbst die Pferde der Paragonen, ob sie
gleich von spanischer Abkunft sind, erreichen ui
diesem Lande kaum die Größe unsrer verkrüp
pelten zweyjahrigen Fohlen *). Je weiter über
haupt sich der Aufenthalt der Pferde von dek
südlichen nach den nördlichen Gegenden erstreckt,
je mehr scheinen sie an Güte, Schönheit und
Brauchbarkeit zu verlieren. Ein Umstand, der
die erste Abstammung der Pferde aus Asien,
dein Vaterlande aller in gemäßigten Gegenden
lebenden Thiere, sehr wahrscheinlich macht.
Don der Ixennrniß des äußern Pferdes.
Das Pferd nn Stande Her )xuhe betrachtet**).
Das Pferd verdient als eins der edelsten
lind schönsten Thiere der Schöpfung, noch mehr
aber wegen der mannigfaltigen Dienste, die es
dem Menschen in der Oeconomie, im Kriege,
beym Handelsverkehr, in Rücksicht feines Ver
gnügens und feiner Gesundheit leistet, unsere
ganze Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Halten
wir dieses eben so gutmüthige als starke, schnelle
und in der Arbeit ausdauernde Tbier nicht, und
müßten uns starr dessen des Esels und Ochsen
bedienen: !o würden wir nicht nur viel Ver
gnügen entbehren, sondern unsere Arbeit würde
durch diew weit trägeren Thiere nur sehr lang
sam verrichtet werden.

*) Boug linvi^e Voy. auf, rl. M. p. l3r.
*'*; S. Havemann's Anleitung zur Beurtheilung des äiu
ßeru Pferdes rc. Huuuvver 1005. s- S. i fl-

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