Titel:
Handbuch der Hufbeschlagskunst
Personen:
Müller, Johann Gottlieb Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN783735111/25/
dcir Reisenden die Beschlagung ihrer Pferde, so viel als
möglich, zu erleichtern. Ueberdies nmß der Ort erhaben
und trocken und die Vorderseite des Schmicdegebäudes
nach der Morgenseite gerichtet sein. — Zur Verhütung
der Feuersgcfahr ist cs am zweckmäßigsten, die Werkstätte
massiv zu erbauen.
Die Größe der Schmiede hangt theils von der Zahl
der Arbeiter ab, die man darin zu beschäftigen gedenkt,
theils auch von den darin zu verfertigenden Gegenständen.
Die Werkstätte zur Bau- und Wagciiarbcit muß vcrhält-
nißmäßig größer sein, als die zur gewöhnlichen Beschlag-
schmiede.
In einer Beschlagschmicde haben drei Arbeiter an
einem Feuer hinlänglichen Raum; sollen indessen vier der
selben darin arbeiten, so sind zwei Feuer erforderlich, und
es ist vorthcilhaft, diese an einer Esse anzubringen. Drei
Schmiedefeuer sind nur dann nöthig, wenn mehr als
sechs Arbeiter fortwährend beschäftigt werden sollen.
§. 2.
Von der Beschlagbrücke.
Die Haupttheile der Beschlagbrücke sind:
1) eine Wand, an welche die Pferde zum Be
schläge angebunden werden:
2) der Fußboden, worauf sie dabei stehen und
3) ein Dach zum Schutz gegen ungünstige Witt
erung.
Die Wand der Beschlagbrücke muß mit glattgeho
belten Bohlen bekleidet und mit Ringen zum Anbinden
versehen sein. — Diese Ringe müssen 4 Fuß über dem
Fußboden und 4 Fuß von einander entfernt, mit Kram
pen (besser sind indeß Holzschrauben) befestigt, und in
das Holz so eingelassen sein, daß keine Verletzung durch
deren Hervorragen entstehe. —
Obgleich bic Ringe nur 4 Fuß von einander ent

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