Titel:
Unterricht über die Pferde-Hufbeschlag-Kunst und die Behandlung der kranken und fehlerhaften Hüfe
Personen:
Hoerdt, Siegmund Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN80251992X/56/
starkes Ausschneiden der Sohle und Aufbren
nen der Eisen; Trennung, Eiterung zwischen
der Horn- und Flcischsohle; Eintreten in Glas
scherben, Knochenstücke, Nagel u. st w.
In dieser Beziehung sagt auch der durch seine
Schriften bekannte Professor W ölst ein in seinem
Buche für Thicrarzte im Kriege, über die Verletzun
gen, die den Pferden durch Waffen zugefügt werden:
(Seite 87 — 89).
»Die Sohle und der Huf sind Stichwunden aus
gesetzt, die die Pferde nicht selten zum Dienste un-
„ tauglich machen. Ich rede hier nicht von denen, die
„durch Waffen entstehen., sondern von diesen, die
„durch Schiefer, durch Glas, durch spitzige Steine,
„durch Nagel und dergleichen verursacht werden."
„Alle diese Verletzungen würden sich seltener er-
„ eignen, als man sie dermalen bemerkt, wenn die
„Schmiede im Ausschneiden des Hufes die Sohle
„mehr schonten: allein diese schädliche Gewohnheit ist
„so stark eingerissen, daß ihr fast nicht abzuhelfen ist.
„Die Schmiede sind dazu gewöhnt, die Herren wollen
„cs haben, die Stallleute verlangen es, und die Thiere
„müssen cs leiden, wie man mit ihnen verfahrt."
„Die Folgen, die hieraus entstehen, sind vielfach;
„einmal wird die Sohle durch den üblen Gebrauch des
„Wirkmessers der harten Rinde beraubt, durch welche
„sie dem rauhen Weg, dem Pflaster und den festen
„Körpern widersteht. Jum andern wird eine große
„Anzahl von Gefäßen verletzt, die der Sohle znrNah-
„rung dient."

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