Titel:
Unterricht über die Pferde-Hufbeschlag-Kunst und die Behandlung der kranken und fehlerhaften Hüfe
Personen:
Hoerdt, Siegmund Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN80251992X/57/
„Drittens gibt man dadurch nicht nur Gelegenheit
„zu Verletzungen, zu Stichen, zu Verwundungen ver-
„schiedener Art; sondern man verursacht auch lahme
„Füße, Verbellungen, Steingallen, Zwäughüfe, die
„Rehe und viele andere Uebel. Die Pferde gehen
„ans den verdünnten Sohlen, als ob sie aus Nadeln
„gingen, hauptsächlich die ersten Tage. Sie fühlen
„jeden Stein; jeder feste Körper, auf den sie treten,
„erregt ihnen Schmerz. Ist die Witterung warm, so
„werden die Hüfe heiß, die Sohle trocken, die Theile
«zusammengezogen.«
„Daher stammt die Gewohnheit oder besser zu
„sagen, die Nothwendigkeit ab, die Pferde nach dem
„Beschlagen stehen zu lassen; dieses könnte man ver-
„meiden, wenn man ihnen die Sohlen ließe: keines
„würde in Gefahr gerathen, lahm zu gehen, wenn
„die Sohle ihre natürliche Starke behielte; die Luft
„würde sie nicht vertrocknen, die spitzigen Körper keine
„Wunden, und die übrigen keine schmerzhafte Ein-
„drücke erregen u. s. w.«
8) Die weiße Linie, welche, wie bekannt, die
Zehe, die Wände und Trachten mit der Sohle ver
einigt, scheint ihren Ursprung sowohl von den Fleisch-
wänden und den vereinigten Blättchen, als von der
Fleischsohle zu haben, und aus einem feinern Stoffe,
als die übrige Hvrnmasse zu bestehen, weil ihre Fa
sern viel zarter und weicher als die der Wände und
der Sohle sind.
Sie gibt erstlich das Bindnngsmittel der Sohle
mit der Zehe, den Wänden und Trachten, sie zeigt

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