Titel:
Unterricht über die Pferde-Hufbeschlag-Kunst und die Behandlung der kranken und fehlerhaften Hüfe
Personen:
Hoerdt, Siegmund Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN80251992X/80/
wird; ebenso verhindern sie auch, daß die Hornwande
so leicht sich nicht zusammenziehen, und ein Zwanghuf
sich bilden kann; sie unterstützen und beschützen das
Gelenk zwischen dem Kronen- und Hufbein; sie die
nen dein schwammigten Gewebe des Fleischstrahls als
Grundlage, so wie auch den Ballen, und verstärken
die Dehnbarkeit (die Federkraft) sich wieder zusam
menzuziehen, wenn der Fuß durch das Niedertreten
sich erweitert hat.
Alle Knochen des Hufes in ihrer natürlichen Lage
haben sammt dem Fesielbein, gegen den darauf ge
stellten Oberfuß, eine schiefe vor - und rückwärts ge
hende Richtung, wodurch die Schwere des Körpers
nicht unmittelbar auf diese Knochen fallt, sondern erst
durch die Uebertragung der ihnen untergelegten Sehnen
und Bänder, ferner durch die Gleichbeine und das
Strahlbein von denselben aufgenommen wird; dadurch
werden die harten Prellungen des auftretenden Fußes
sowohl gegen den Körper als auch gegen diese Knochen
abgeleitet und das Auftreten fedcrartig.
Auf die natürliche Stellung des Fesselgelenks ha
ben wir beim Beschlagen der Pferde besonders achtzu
geben, damit wir nicht durch zu hohe Trachten und
zu hohe Stollen an dem Hufeisen die Stellung des
Fesselgelenks zu gerade,* und dadurch widernatürlich
verändern, wodurch der Gang und Austritt unsicher
wird; ein Fehler, den wir hier in: Lande gar zu häufig
wahrnehmen, wo wir dann sagen: dieses oder jenes
Pferd steht zu gerade im Fcsselgelenk oder ist über-
stützig; Fehler, die den Werth desselben sehr herab-

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