Titel:
Unterricht über die Pferde-Hufbeschlag-Kunst und die Behandlung der kranken und fehlerhaften Hüfe
Personen:
Hoerdt, Siegmund Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN80251992X/84/
verbreiten, nach Maßgabe ihrer Menge eine größere
oder geringere Empfindlichkeit mittheilen.
Eine Menge solcher weißen Faden oder Nerven
find auch in allen Fleischtheilen des Pferdefußes ver
breitet, sie entspringen zn beiden Seiten aus den
Schenkeluerven; fie bekleiden die Stamme und Zweige
der Pulsadern und vertheilen sich in solche feine Fä
den, daß fie am Ende mit dem bloßen Auge nicht
mehr wahrgenommen werden können.
Siehe Taf. II, c, c, c.
Da sich die Nervenfadcn blos in die weichen Theile
des Fußes vertheilen und nicht in die Hornmasse
selbst eindringen; so haben auch nur erstere eine ihren
Verrichtungen angemessene Empfindlichkeit, die Horn
inasse aber, als ein von der Natur zum Schutze die
ser Theile bestimmter Körper, hat gar keine Em
pfindung, daher man auch in diese einschneiden und
Nagel einschlagen kann, ohne dem Pferde Schmer
zen zu verursachen.
Durch die Nerven, als die Theile der Empfin
dung und Reizbarkeit wird ein örtliches Leiden im
Innern des Hufes, dem Gehirn, und durch dasselbe
dem ganzen Körper mitgetheilt, so daß wir bei Huf-
Krankheiten Fieber und gestörte Verrichtung aller
Theile entstehen sehen, wie wir in der Folge naher in
Betrachtung nehmen werden.
Lymphatische Gesäße finden sich ebenfalls in dem
Hufe; ihre gesammelten größeren Zweige werden gleich
über dem Huf in Begleitung der Schlag- und Blut-
Adern sichtbar. Ihr Zweck ist, hier wie überall,

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