Titel:
Unterricht über die Pferde-Hufbeschlag-Kunst und die Behandlung der kranken und fehlerhaften Hüfe
Personen:
Hoerdt, Siegmund Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN80251992X/86/
haarlose Stellen seyn; der Umfang der Wandung
von der Zehe bis zu den Trachten und Fersen muß
eine schöne Wölbung haben, aus einer Hornmasse
bestehen, die geschmeidig, nachgiebig, stark und nicht
brüchig ist, keine Ringe, keine Erhöhung oder Ver
tiefung, keine Risse oder Spalten haben, sondern vom
Saume an glatt und mir der ihm eigenthümlichen
feinen und glanzenden Oberhaut überzogen seyn.
Siehe Taf. 16.
Vertiefungen im Hufe sind, so wie Ringe und
Ungleichheiten, um so nachtheiliger, weil diese ausser«
Vertiefungen inwendig in den Blatterwandungen
erhaben sind, wodurch die weichen empstndlichen Theile
gedrückt werden und somit dem Pferde Schmerzen
und Hinken verursachen, wie wir bei rehekranken und
sonst fehlerhaften Hüfen es wahrnehmen.
An der Zehe muß der Huf gehörig gerundet, nicht
zu kurz und stumpf und nicht zu lang und schmal sich
darstellen. Die Trachten müssen sich an ihrem hinter
sten Rande nur wenig nach einwärts biegen, und in
einer beinahe geraden Linie vom Saume herablaufen.
Die Zehe und die Wände müssen aber, von oben der
Krone an, etwas schief, jedoch nicht zu flach herab
laufen, noch weniger nach einwärts gebogen oder gar
eingedrückt seyn.
Der gesunde natürliche Huf, wie wir ihn im
Freien auf der Weide bei noch unbeschlagenen Pfer
den und Fohlen von verschiedenen Jahren sehen und
beobachten, soll in seinem ganzen Umfange, von einem
Trachtenende zum andern, eine schöne glatte Wöl-

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